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11. Februar 2012
 

ZDF.reportage

 
sonntags, 18.00 Uhr
Steffen Seibert. Quelle: ZDF
Steffen Seibert

NYC Update

Leben im Untergrund

Steffen Seibert sucht Bernard

Es war 1994 und Steffen Seibert arbeitete an einem Film über eine Nacht in New York. Er hörte von Bernard, der damals im neunten Jahr buchstäblich im Untergrund lebte. Sein Zuhause befand sich einen Meter neben den Gleisen, in absoluter Dunkelheit. Philipp Müller soll für Seibert den ungewöhnlichen Menschen ausfindig machen.

 
 
 

Die Verabredung lautete: Komme an den Lüftungsschacht und rufe seinen Namen. Wenn Bernard Lust hat, wird er dir den Weg nach unten zeigen. Bernard wollte an diesem Abend Besuch empfangen, erzählte seine Geschichte und briet Spiegeleier für Steffen Seibert.

Vierzehn Jahre sind seit diesen unterirdischen Spiegeleiern vergangen. New York ist seitdem aufgeräumt worden, auch U-Bahn-Bewohner sind nicht mehr erwünscht. Umso spannender ist die Frage: "Was ist aus Bernard geworden? Lebt er noch?"

 

Wohnzimmer im Lüftungsschacht

Ein schwieriges New York Update. Bisher gibt es noch keine Spur von dem Mann aus der Dunkelheit. Die letzten Bilder stammen von 1994 und zeigen, wie Bernard im U-Bahn Schacht gelebt hat. Er kochte Spiegeleier auf offener Flamme und richtete sich eine Art Wohnzimmer mit Schaukelstuhl ein.

 

Wird Philipp herausfinden, wo Bernard sich jetzt aufhält? Das wird er im ersten Update zeigen.

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